Baumkataster

Projektstart: 05/2023
Projektende: 03/2025

Beteiligte Gemeinden

  • Aderklaa
  • Andlersdorf
  • Deutsch-Wagram
  • Eckartsau
  • Engelhartstetten
  • Gänserndorf
  • Glinzendorf
  • Groß-Enzersdorf
  • Großhofen
  • Haringsee
  • Lassee
  • Leopoldsdorf im Marchfelde
  • Mannsdorf an der Donau
  • Marchegg
  • Markgrafneusiedl
  • Obersiebenbrunn
  • Orth an der Donau
  • Parbasdorf
  • Raasdorf
  • Strasshof an der Nordbahn
  • Untersiebenbrunn
  • Weiden an der March
  • Weikendorf

Kleinregion

Region Marchfeld

Themenfelder

  • Natur und Umwelt
  • Raumentwicklung

Spezialkategorien

  • Fonds für Kleinregionen: über den Kleinregionalen Entwicklungsfonds geförderte Pilotprojekte

Inhalt/Projektbeschreibung

Im Projekt werden die Baumdaten aus den fünf Gemeinden der Kleinregion Marchfeld (Lassee, Untersiebenbrunn, Haringsee, Mannsdorf, Glinzendorf) untersucht. Insgesamt wurden etwa 1 900 Einzelbäume sowie mehrere tausend Bäume in waldähnlichen Beständen erfasst, die zusammen rund 570 t Kohlenstoff binden und etwa 2 080 t CO₂ aus der Atmosphäre entfernen – das entspricht circa 1,12 t CO₂‑Bindung pro Baum, wobei nur die oberirdische Biomasse berücksichtigt wird. Die häufigsten Gattungen der erfassten Bäume sind Ahorn (Acer), Linde (Tilia) und Rosskastanie (Aesculus); für die Region werden insbesondere Berg‑ und Spitzahorn sowie Winterlinde als geeignet empfohlen, während die Zukunft der Rosskastanie in Zeiten des Klimawandels kritisch gesehen wird. Alle drei Gattungen gelten als eher empfindlich gegenüber Streusalz, und die Vitalitätsverteilung zeigt, dass der Großteil der Bäume eine gute Vitalität aufweist, wobei die Gattung Acer im Durchschnitt etwas schwächer ist und bei Straßenbäumen besonders salzempfindlich reagiert.

Aktivitäten/Methoden

Die Analyse betont die Notwendigkeit, klimafitte und trockenresistente Arten wie Schwarzerle, Feldahorn, Traubeneiche oder Schlehdorn stärker zu berücksichtigen und legt Wert auf gut vorbereitete Baumstandorte (z. B. nach dem „Schwammstadt‑Prinzip“), um Ausfallrisiken zu minimieren. Darüber hinaus wird empfohlen, die Entwicklung der Jungbäume (vorwiegend Acer, Pyrus und Prunus) in regelmäßigen Abständen zu evaluieren, da Schäden häufig durch Grünraumpflege entstehen, und langfristig die Artenzusammensetzung im Blick zu behalten, da sie sich durch globale Einflüsse und den Klimawandel kontinuierlich ändert.

Kosten und Finanzierung

Gesamtkosten: EUR 30.762,59

Förderung:
EUR 15.000,-- - Abteilung Raumordnung und Gesamtverkehrsangelegenheiten (Fonds für Kleinregionen)

Kontakt zur Kleinregion

Region Marchfeld

Im Schloss 1
2293 Marchegg
Telefon: +43 2285/27099
E-Mail: office@regionmarchfeld.at

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